Juli 29, 2010 | In: Blahness

Ins neue Leben abhauen

Ich glaube ich tue hier ausnahmsweise etwas, was gegen das Blogger Index oder was weiß ich, ist. Nämlich private Dinge über mein Leben schreiben die eigentlich niemandem was angeht. Aber ich habe es sowieso satt über objektive und belanglose Dinge zu schreiben die mich nicht wirklich betreffen. Immerhin - i’ts my space of web, I can do whatever I want to do.

Jedenfalls habe ich schon seit längerem das Gefühl als würde ich in einem Chaos leben. Ja diesen Satz benutze ich gerne und sehr oft, aber es ist die einzige Beschreibung die ich dafür habe. Meine Eltern waren nie ein Liebespaar gewesen. Ihre Heirat war, hm, eine Art Zwecksgemeinschaft? Dementsprechend gab es oft Streit etc. Und ich bin eben damit aufgewachsen das meine Eltern sich mit jedem Jahr mehr und mehr hassten und auseinander lebten.

Ich war zwischen diesen “Kampf” ständig dazwischen. Den ich verstehe mich mit Beiden sehr gut. Mama erzählt mir ihr Missmut und der Papa mir seins. Und ich schweige, sehe, merke und fühle alles mit. Ich war mittem im Krieg und das war mein zu Hause und ist es ja eigentlich noch immer.

Meine Eltern haben gewartet bis ich volljährig bin und nun arbeiten sie darauf hin sich scheiden zu lassen. Natürlich mit viel hin und her Gerede etc. Weil in meinem Leben geht ja nichts einfach oder ist normal.

Und manchmal wenn ich “nach Hause” gehe, wünschte ich mir ich würde einfach abhauen können. Meine sieben Sachen nehmen, meine geliebten Freunde schnappen und mit ihnen ein komplett neues Leben anfangen und die Vergangenheit vergessen. Ja ein neues Leben anfangen mit neuer Identität.

Ich hätte gerne einen Coolen Namen, wie - Solara Fairfax, ein kitschiges Haus in der Bretagne, mit kitschigen und typisch französischen Nachbarn. Einen kleinen Teddybär-artigen Hund mit dem ich ab und an am Strand joggen kann wenn ich mal nicht zu faul dafür bin. Und einen flippigen Job bei dem ich viel erleben und lachen kann, mit Kollegen die meine besten Freunde sein könnten und einem Chef der einfach nur der Beste ist. Meine Freunde wohnen gleich um die Ecke, der Mann der Fruchtshakes verkauft kennt mich schon beim Namen und der Postbote bringt mir ständig neue Dinge die ich bei H&M und Amazon bestelle.

Ja so in etwa würde ich mir mein neues Leben vorstellen.

Aber leider habe ich nicht den Schneid einfach abzuhauen. Ich denke zu viel. Denn es ist einfach unlogisch ohne Plan vorzugehen. Und weil ich so bin, werde ich immer im Chaos leben und von meinem schönen Leben nur träumen.

Juli 26, 2010 | In: Blahness, Life

Zweifel

Ich muss das jetzt los werden, ungeachtet ob es jemand liest oder nicht. Egal wer oder niemand.

Ich bin mir nicht mehr sicher in den Entscheidungen die getroffen habe oder treffen muss. Ich zweifle. An allem.

Da mir gerade ein einziges Thema sehr am Herzen liegt, möchte ich dies loswerden. Ich weiß nicht ob ich meinen Freund noch liebe oder nicht. Es klingt verrückt, weil er erst seit ein paar Tagen hier ist, aber ich kenne ihn eigentlich schon seit drei Monaten. Und während dieser Zeit habe ich festgestellt das wir doch sehr unterschiedlich sind in unseren Meinungen, Ansichten, Interessen und Geschmäcker (obwohl letzteres ja nicht so wichtig wäre…)

Und ich hatte schon mal genau aus diesem Grund die Entscheidung getroffen Schluss zu machen. Aber ich war nicht stark genug und gab wieder nach. Jetzt ist er hier und genau das was ich voraus geahnt hatte, ist eingetroffen.

Wir haben uns nicht gestritten und es ist nichts schlimmes passiert. Aber dieses Gefühl in mir, das mir ständig vor Augen hält wie wenig wir etwas gemeinsames haben, das zeigt mir nur das ich doch Recht hatte. Und wie blauäugig ich war zu glauben das es doch irgendwie alles gut sein könnte.

Menschen haben von Grund auf einen Charakter mit den dazugehörigne Meinungen etc. Menschen die sich in den Dingen unterscheiden haben nicht viel Chance für eine langanhaltende Beziehung.
Letztenendes hatte ich es stark gemerkt als ich alleine mit meiner Freundin S. und dem M. ins Kino ging, wie ich mich plötzlich so verstanden, glücklich und auf einer Wellenlänger gefühlt hatte. Ich fühlte mich mit Meinesgleichen umgeben.

Genau dieses Gefühl fehlt mir bei ihm. Und obwohl er von Grund auf ein Gutherziger Mensch ist, der sehr treu und liebevoll sein kann - muss ich schweren Herzens doch zugeben das es nicht reicht.

Ich fühle mich nicht wohl dabei, weil ich ihn sehr gern habe. Ich habe ihn lieb. Und ich weiß das ich ihn damit sehr verletze (wir haben gestern darüber gesprochen und er weinte…) Aber ich hoffe er versteht worum es mir hier geht.

Er kann genauso unglücklich werden wenn ich ständig die Nase rümpfe bei den Dingen die er gerne hat und macht. Genauso umgekehrt. Mir fehlt die Verbundenheit.

Es ist sehr sehr sehr schwer für mich ohne dabei zu weinen. Aber ich denke wir zwei sollten doch nur auf einer Freundschaft bauen….

Jetzt muss ich es ihm nur noch sagen. Und das ist etwas was mir vermutlich das Herz zerreißen könnte. Warum kann es nicht einfach sein? Warum immer so schwer?

Aber ich denke meine Entscheidung ist richtig. Auch wenn sie mich traurig macht. Wir sind jung, besser jetzt als wenn es zu spät ist dafür. Und ich denke es ist für uns Beide die Beste Lösung, so kann er ein Mädchen finden die besser zu ihm passt, ohne das man Gefahr läuft sich auseinander zu leben.

Ich will das dieses ganze Chaos in meinem Leben aufhört…

Juli 22, 2010 | In: Blahness

Lieber Gott,

… ich bete nicht oft und schon gar nicht öffentlich. Aber ich möchte dich bitten, mach das mich meine Familie nicht blamiert und mein Leben nicht zu einem einzigen Chaos heute am Abend wird.

Meine Mutter hat schlechte Laune und heute hole ich meinen Freund vom Flughafen ab. Der Papa dürfte irgendwo herum streunen und meine Nerven liegen blank.

Mein Freund soll nicht sehen in was für einem Affenzirkus ich lebe, und wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann gib ihm die Möglichkeit die Dinge so zu sehen das es für ihn spaßig wird und er darüber lachen kann.

Ich meine es ernst. Denn ich habe große Panik! Ganz besonders wegen meiner Mutter die extrem kleinlich und zickig ist und sie sowieso nicht gut auf meinem Freund anzusprechen ist.

Deshalb bitte ich dich lieber Gott: HILF MIR!

Amen.

It’s a bad feeling to know that I did someone dissapoint. Especially if it’s someone that I really like and care. I always trying my best, but I’m only just a human that’s why I’m making faults.

Well, although I did made my excuse for a thousand times, she’s willing to forgive me, but her heart does need more time than her brain. I will wait for it.

Anyway, I can say something good. My boyfriend will arrive today at 8:30 pm vienna. I’m worry how I will come to the airport and if I will be on time there. Damn, I hate it to go somewhere alone. Really don’t like this feeling.

Well, my adventure begins. No, my new chapter of my adventure Story begins. Is the protagonist going to find her luck for life? Or will it be a disaster and chaotic as always?

Stay tuned on Miss Lovett’s bilingual blog.

Haha.

Juli 21, 2010 | In: Life

Wenn Träume wahr werden

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Träume sind wichtig um die Existenz des Geistes zu erhalten. Träume (nicht der geträumte Traum) sind die Hoffnung, der Mut, das Lied im Herzen das einem dazu bringt weiter zu machen. Manche träumen um des Wunsches Willen, - sprich: sie beabsichtigen nie diesen Traum zu verwirklichen. Manche Träume sind dazu da um die Seele atmen zu lassen und um von der Realität zu fliehen.

Manche streben aber diese Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Sie sind ehrgeizig und ihr Antrieb ist ihr Ziel. Wenn sie es schaffen, dann leben sie in ihrer wirklichen Traumwelt.

Und dann?

Was ist dann wenn man seine Träume Wirklichkeit werden lässt? Wird es wirklich so wie man es sich erträumt hatte? Oder wird es zu einer Enttäuschung?

Das hängt wohl von den Erwartungen des Träumers ab. Aber ehrlich gesagt, manche Träume - selbst wenn sie mich glücklich machen, möchte ich dennoch nicht wahr haben. Weil im Endeffekt ist das Leben nun mal unberechenbar und vermutlich würde es nie so sein wie in meiner idyllischen Fantasie.

Morgen wird ein lang geträumter Traum von mir wahr. Und ich entgegne dieser Tatsache mit Furcht. Nein ich bin nicht glücklich und nein ich bin nicht traurig. Ich bin neugierig. Weil ich weiß das nie Träume 1 zu 1 sich in die Realität integrieren lassen. Also nimmt mein Traum nun eine seltsame Gestalt an. Und ich will wissen was dann auf mich zu kommt. Ist es mein Untergang? Oder erfüllt es mich auf eine andere Weise mit Glück?

Das wird sich wohl zeigen.